Ulrike Heitmüller
Politikwissenschaftlerin, Theologin, Journalistin

Ulrike Heitmüller ist Autorin.

Sie forscht, schreibt und spricht über Christentum, Freikirchen, die evangelikale Bewegung, spirituellen Missbrauch, sowie über Kirchen und Nationalsozialismus.

 


Ulrike Heitmüller ist in einer fundamentalistischen Freikirche aufgewachsen, hat durchgesetzt, dass auch Frauen Wettkämpfe im Amateurboxen bestreiten dürfen, und engagiert sich gegen spirituellen Missbrauch.

Hier erzählt sie ihren Weg: Erst das einsame Kind, das alles glaubt und Klassenkameraden missionieren will. Dann die Studentin, die Widersprüche in diesem System entdeckt, daraus flüchtet, mit dem Boxen beginnt und schließlich die junge Frau, die sich befreit und ein Leben aufgebaut hat.

Erhältlich beim Verlag, in Ihrer Buchhandlung, im Autorenwelt-Shop und bei Amazon.
Münster 2026. 266 Seiten, 18 Euro.



Friedrich Heitmüller (1888–1965) war Prediger, Schriftsteller, Leiter einer Freikirche mit Stiftung, und Inhaber internationaler Führungspositionen im kirchlichen und freikirchlichen Bereich. Er war zunächst Gegner, dann Anhänger und schließlich Verfolgter der Nationalsozialisten, wurde überliefert als reuiger Büßer – und blieb zeitlebens Antisemit.

Sein Einfluss dauert bis heute. Diese Untersuchung weist die Gründe nach: sein Charisma, die Geschlossenheit seiner Freikirche, und die spezifische Religiosität, die man heutzutage „evangelikal“ nennt.

Seine Enkelin, die Journalistin Ulrike Heitmüller, zeigt Besonderes ebenso wie Beispielhaftes, und analysiert die Herausforderungen im Umgang mit Literatur aus dem evangelikalen Bereich.

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Stipendien

Ulrike Heitmüller war Stipendiatin des französischen Außenministeriums und der Robert Bosch Stiftung am Centre de formation et de perfectionnement des journalistes (CFPJ) in Paris, der Journalistenorganisation netzwerk recherche, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, sowie des Förderkreises für Theologie im Bund Freier evangelischer Gemeinden e.V.


Ehrenämter

Ehrenamtlich ist sie Schreibtrainerin für autobiographisches Schreiben und Jurorin bei den Stuttgarter Kriminächten. In der Vergangenheit war sie Schöffin. Außerdem hat sie durchgesetzt, dass auch Frauen Wettkämpfe im Amateurboxen bestreiten dürfen und selber mehrere Kämpfe erfolgreich bestritten.
Sie hat eine Licence in Theologie (entspricht Bachelor) der Faculté Libre de Théologie Évangélique in Vaux-sur-Seine, Frankreich, sowie einen Master in Governance (Politikwissenschaft/Soziologie/Geschichte) der FernUniversität in Hagen.